Veranstaltungsarchiv

Auf dieser Seite findet Ihr eine Übersicht über einige der Veranstaltungen, die wir in der Vergangenheit durchgeführt oder organisiert haben.

Mi., 28. November 2018, 18:30 Uhr
Jugendgästehaus am Aasee, Bismarckallee 31

Chemnitz, Köthen und kein Ende

Die Fehler des Rechten Denkens
und die verkehrte Kritik daran

Diskussionsveranstaltung

Do., 25. Januar 2018, 18:30 Uhr
Jugendgästehaus am Aasee, Bismarckallee 31

Wer ver­dient warum wie viel?

Gegen das mora­li­sche Rech­ten um Einkommensunterschiede

Ein Zahn­arzt verdient mehr als seine Angestellten, ein Manager viel mehr als die von ihm komman­dierten Fach­arbeiter. Manch einem wirft der Besitz einer Immobilie mehr ab als anderen viel­stündiges Ackern auf eigenem Grund und Boden. In Ordnung oder skandalös? Gegen solches Rechten um Einkommens­unterschiede, welches von allen Seiten wieder und wieder mit verkehrten Argumenten und ohne praktische Resultate geführt wird, möchte der Vortrag Argumente liefen.

Di., 12. September 2017, 18:30 Uhr
Jugendgästehaus am Aasee, Bismarckallee 31

Wahlen 2017

Lauter schlechte Gründe und ein herrschaftsdienliches Ergebnis – Wählen ist verkehrt!

Fürs Wählen gibt es viele Gründe, offenbar mindestens so viele wie Parteien, die gewählt werden wollen. Dabei sind sich alle konkurrierenden Angebote von rechts bis links in einem entscheidenden Punkt einig: Was nämlich das gute Volk will und worauf es ein Anrecht hat – eine Herrschaft über sich, von der es sich einbilden darf, sie wäre für die guten Deutschen da, nur weil denen erlaubt wird, sich in größeren Abständen per Wahl in herrschaftliche Personalfragen einzumischen.

Di., 13. Juni 2017, 18:30 Uhr
Hörsaal H2, Bäckergasse

Gesundheit – ein Gut und sein Preis

Kaum eine gesell­schaft­liche Einrichtung wird so mit Kritik bedacht wie der Medizin­betrieb: dass es allzu vielen seiner Vertreter mehr ums Geld als um ‚ihre‘ Patienten geht, dass es ihnen an Können fehlt, dass Kassen­beiträge zu hoch sind und an Versorgungs­leistungen gespart wird … Kaum ein Metier genießt gleich­zeitig ein so hohes Ansehen wie das Medizin­wesen. Alle Einwände leben ja von der Hoch­achtung vor einer Heil­kunst, nach deren Diensten ein wachsender Bedarf besteht und der die Kund­schaft nie ausgeht. Diese kritische Hoch­achtung vor Auftrag und Leistung des medizinischen Dienstes an der Gesund­heit, ist die Sache des Buches, das im Vortrag vorgestellt werden soll, nicht.

Die destruktive kritik und das Fikus-Referat laden ein:

Mi., 30. November 2016, 18:30 Uhr
Hörsaal S2, Schloss

Rechtsruck in Deutschland und Europa

Viele finden den aufblühenden Nationalismus abscheulich, auch gefährlich – aber eigentlich nicht rätselhaft; ihnen sagt die historische Erfahrung, dass in Not- und Krisenzeiten das Volk den rechten Rattenfängern mit den „einfachen Lösungen“ nun mal gerne auf den Leim geht. Man hält das für irrational, aber irgendwie logisch. Ist es das? Das Eine oder das Andere oder gar beides?

Mi., 26. Oktober 2016, 18:30 Uhr
T-Rex des FH-AStA, von-Steuben-Str. 10, 48143 Münster

Streit um TTIP in Zeiten globaler Krisenkonkurrenz:

Regierende Standortnationalisten zweifeln heftig an ihrer Freihandelskumpanei

Wenn führende Politi­ker in Europa und den USA sich mittlerweile deutlich skeptisch bis ablehnend zu TTIP äußern, dann kalku­lieren sie anders, als sie es bisher getan haben. Der Stand­punkt, von dem aus sie kalkulieren und an dem sich jeder Protest von unten noch stets die Zähne ausgebissen hat, ist allerdings derselbe geblieben.

Mi., 01. Juni 2016, 18:30 Uhr
Hörsaal S1, Schloss

Finanzpolitik und Finanzgeschäft heute:

Was die krisenhafte Ausnahme über die Normalität der „systemrelevanten“ Branche zu erkennen gibt

Der Vortrag bietet weder Anlageberatung noch Einblicke in die geheime Macht und Machenschaften von Hedge-Fonds, sondern eine Einführung in die politische Ökonomie des verliehenen Geldes.

Mi., 20. April 2016, 18:30 Uhr
Hörsaal S1, Schloss

Nach den Anschlägen von Paris und Brüssel durch den Islamischen Staat:

Terror und neuer Krieg gegen den Terror

Die Anschläge vom November mit 130 Toten in Paris und deren Fort­setzung mit 35 Toten in Brüssel machen den „Isla­mischen Staat“ end­gültig zum Feind von „uns allen“ – den Fran­zosen, den Euro­päern, ja der zivili­sierten Mensch­heit, zu einem Feind, der seine Ver­nichtung nicht nur ver­dient, son­dern zum all­gemeinen Bedürfnis macht. Das schließt oben und unten, Staats­macht und regiertes Volk im Westen perfekt zusammen.

Mi., 02. Dezember 2015, 18:30 Uhr
Hörsaal S1, Schloss

Weltflüchtlingsmacht Deutschland:

Die inneren Unkosten des ‚moralischen Imperia­lismus‘ der Kanzlerin und die nationa­listische Ableh­nung, die sie dafür kassiert

„Wenn wir jetzt anfangen, uns noch entschul­digen zu müssen dafür, dass wir in Not­situa­tionen ein freund­liches Gesicht zeigen, dann ist das nicht mein Land.“ (Angela Merkel am 15.9.2015) Eben doch! Exakt dieses Land regiert Merkel seit über 10 Jahren – nach guter demokra­tischer Sitte mit Zustimmung ihrer Wähler. Sie soll also nicht so tun, als ob „mein Land“ und die Politik, mit der sie es macht­voll „gestaltet“, mit der Ablehnungs­front nichts zu tun haben, auf die ihr „freundliches Gesicht“ deutschlandweit trifft.

Mi., 04. November 2015, 18:30 Uhr
Hörsaal S1, Schloss

Weltflüchtlingsmacht Deutschland:

Die politische Offensive, die die deutsche Regierung aus dem Elend der Welt zu machen versteht

Die Republik spendiert sich wieder ein „Sommer­märchen“. Die Regierung lässt Flücht­linge ins Land und die kommen in hellen Scharen; Ein­heimische mit und ohne Deutsch­land­fähnchen beklatschen an­kommende Elends­gestalten auf Bahn­höfen, reichen Wasser und Brezeln, und die Flücht­linge be­klatschen die Begrüßungs­komitees. Die Kanzlerin erklärt, dass Deutsch­land sich das „freundliche Gesicht“ schuldig sei, das es Menschen in Not in diesem Spät­sommer zeigt; Ein­spruch gegen diese „Willkommens­kultur“ angesichts der Lasten und Prob­leme, die mit der Massen­einwanderung auf Kommunen, Ver­waltung und Staats­kasse zukommen, lässt sie nicht gelten: „Wir schaffen das!“

Mi., 12. November 2014, 18:30 Uhr
Hörsaal S8, Schloss

Krise und Gewalt 2014

Die aktuelle Fassung des Zusammen­hangs von welt­weiter Markt­wirtschaft und Krieg

Es gehört zu den Gemein­plätzen der historischen Bildung, dass die Zeiten großer Krisen des Kapita­lismus kriegs­trächtig sind; dass Krise „zu Krieg führt“. 2014, das achte Jahr der globalen Finanz- und Wirt­schafts­krise, scheint die Regel zu bestätigen. Doch der Zusammen­hang versteht sich gar nicht von selbst.

Mi., 29. Oktober 2014, 18:30 Uhr
Hörsaal S8, Schloss

Geschichtswissenschaft

Die Verwechslung von Begriff und Genese

Das 100jährige Jubiläum des Ersten Weltkriegs ist das „Mega-Thema der öffent­lichen Gedenk­kultur“ (Spiegel 1/14). Da lassen sich Histo­riker nicht lumpen und be­reichern das Gedenk­jahr um eine Flut von wissen­schaft­lichen Dar­stellungen über die sog. „Ur­katastrophe des 20. Jahr­hunderts“. „Aus der Geschichte lernen“ soll der Leser die­ser Resul­tate ihres histo­rischen For­schens. Ein guter Anlass zu prüfen, wie Geschichts­wissen­schaftler zu ihren Lehren kommen und sich dabei Die Logik des histo­rischen Den­kens klar zu machen.