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„Im übrigen fängt Kritik nicht damit an, daß sie an sich die kri­­tische Frage stellt, ob sie weiter­geht, praktisch und konstruktiv ist. Sie beginnt damit, daß man sich Rechen­schaft ablegt darüber, woher all das kommt, was man als Belästi­gung und Schaden wahr­­nimmt. Wer auf das bißchen Ursachen­forschung ver­zichtet, vertut sich wo­möglich im Engage­ment, sucht sich Ort, Zeit und Adressat wie Gegner seiner Be­mühungen ver­kehrt aus. Dann ver­geht seine Ju­gend, und er war in Gorleben zelten, hat seine Zeit im Frauen­buch­laden ver­plempert und Grüne ge­wählt, während die Klassen­gesell­schaft funktio­niert, daß es kracht.“
Die Klassen (II), MSZ – Gegen die Kosten der Freiheit

Die destruktive kritik Münster lädt dienstags (im Zwei­wochen­rhythmus) um 18:30 Uhr dazu ein, aktuelle poli­tische Entwick­­lungen zu disku­­tieren. Ort der Debatte, falls nicht im Ver­anstaltungs­hinweis anders an­gegeben, ist die Wolbecker Str. 14, in der Nähe des Haupt­­bahnhofs.

Di., 03. Juli 2018, 18:30 Uhr

Asylstreit, Regierungskrise …

Seehofers CSU und Teile der CDU machen zur Rettung des „Ur­vertrauens“ (CSU-General­sekretär Blume) des Volkes in die Politik Front gegen die (Europa-)Politik der Kanzlerin. Merkels Unter­stützer in der CDU sehen durch diese patrio­tische Mobil­machung die Gefahr einer weiteren „Infrage­stellung des Europäischen Einigungs­werks“ und damit der un­verant­wort­lichen Schwächung deutsch-europäischer (Welt-)Macht­ambitionen: „Gerade ange­sichts der aktuellen welt­politischen Entwick­lungen brauchen wir – mehr denn je – ein starkes und geeintes Europa.“ (CDU-Generalsekretärin Kramp-Karrenbauer) Die deutsche Öffent­lichkeit sorgt sich darum, dass weiter­hin ordent­lich regiert wird. Und das wegen ein paar Tausend Flüchtlingen … Was ist da los?